Kindheit & Schule

Marco Ciro Rullo (1973). Bewusst-SEIN Coach und Publizist der BsS. Ein Lehrer und Schüler innerhalb der Bewusst-SEIN-Schule des Lebens. (->Über mich…)

Berufung und Beruf
Indigo erwachen!

-> Persönlichkeitstest für Marco Ciro Rullo – Ergebnis: „INFJ – Berater“ (PDF)
(Quelle: charaktertest.net)


Geboren am 08.02.1973 um 13.14h in Berlin-Schönefeld (West). Ca. 1 Monat zu früh. Brutkasten, also keine direkte Mutterliebe erfahren, was zu einer Abkapselung zu meiner Mutter führte, die wie ich nun weiß bestimmend war, für meine spätere Entscheidung meine Eltern geistig zu verlassen. (Meine Mutter sagte mir einmal, dass sie das Gefühl hatte, dass ich sie als Kleinkind oder als Säugling, ich weiß es nicht mehr ganz genau, abgelehnt habe.) Verdacht auf Gelbfieber, da ich einen großen gelben Fleck auf der Brust hatte. Gelbfieber war es dann aber doch nicht und der Fleck verschwand. Umzug mit ca. 2-3 Jahren nach Rodgau, Nieder-Roden.

Wunderbare erste 8 Lebensjahre mit Mutter, Vater und 4 Jahre älterem Bruder in einer schönen Kindheit. Tiefe Verwurzelung in Kindergarten und Hort (gleicher Bereich) und Grundschule, die direkt dabei war. Großartige Kinderliebe mit meiner kleinen Spanierin „Lorena“ die ich über alles liebte. Ich hatte viele Freunde, war beliebt und fühlte/sah mich als Anführer (Ich denke die andern auch, „weiß“ es aber nicht genau). Im Kindergarten war ich Tarzan und alle anderen waren meine Äffchen *lach*. Außer Lorena natürlich die war meine Jane. Eine intensive Kinderliebe, die für mich bestimmend war. Wir knutschten bei jeder Gelegenheit in den Büschen oder im Kletterhaus. Oftmals musste uns unsere Betreuerin verjagen.

Meine Mutter erzählte mir mal über ein besonderes Ereignis zu meiner Kindergartenzeit, wo mein ungewöhnliches Verhalten auffiel: Die Betreuerin bemerkte, dass ich „Neue Kinder“ die zu Beginn, in den bestehenden Gruppen, erst einmal ausgeschlossen wurden, selbstständig von mir „an die Hand nahm“ und in die Gruppe führte.

In der Grundschule beschützte ich meine Mädchen (hatte kein Interesse an Jungs und deren Dingen) und spielte mit ihnen das Spiel „Krieg und Frieden“ das in meiner/unserer Fantasie ein Bürgerkriegsähnliches Szenario war, wo wir uns in Gebüschen versteckten und Essen kochten und das Überleben trainierten. Alle anderen Kinder die draußen auf dem Schulhof spielten, waren die sogenannten Gegner, vor den wir uns verstecken mussten.

Im Sportunterricht zum Beispiel, wenn Mädchen gegen Jungen antreten mussten, bzw. sich eben die Gruppen so bildeten, ging ich immer zu den Mädchen rüber. Ich hatte stets ein Gefühl von „Ausgleich“ zu schaffen.

Zwischen 1-4 Klasse viel ich manchmal negativ auf, weil ich im Unterricht des Öfteren aufstand und umherlief. Meine Leistungen waren aber sehr gut. Meine Lehrerin berichtete das mit dem „umherlaufen“ pikiert meiner Mutter in einem Elternabend.
Meine Mutter sagte sie habe diese Probleme mit mir Zuhause nicht, klar war ich nicht einfach, aber es wäre schaffbar und wies meine Lehrerin darauf hin, dass Zuhause Verantwortungsbereich der Eltern sein und eben „In der Schule“ Verantwortungsbereich der „Lehrer“.

Meine Mutter sagte mir damals salopp: „Beinahe hätte ich sie gefragt, ob sie will das ich ihren Job mache“.

Meine Mutter entschied sich damals, nie wieder auf einen Elternabend zu gehen.

Das ging so bis zur 4. Klasse wo wir zum 2. Halbjahr ein paar Orte weiter zogen, weil meine Eltern uns ein Haus gekauft hatten. Mit dieser Aktion, die für mich vollkommen unerwartet bzw. unbemerkt stattfand (war zu sehr in meiner Fantasiewelt um so etwas überhaupt mitzubekommen), ich verlor alle meine Bezugspersonen außerhalb der Familie auf einen Schlag und 1-2 Jahre danach ließen sich auch noch meine Eltern scheiden. So brach meine Welt schließlich zusammen und löste somit meine Entwicklung und spirituelle Ausbildung aus.

In den Schulklassen 5-9, wobei ich die siebte Klasse zweimal gemacht habe da mich die Scheidung meiner Eltern leistungstechnisch blockierte, habe ich sehr viel Spaß gehabt. Die Scheidung und das dadurch resultierende Trauma, drängten mich in eine Art Ausgleichs-Auslebe Phase, in der ich alles ausprobieren wollte und die strenge „Schule“ da eher hinderlich war. Mein „Benehmen“ war in der Schule dann auch eine Zeit lang eher „unangemessen“ so flog ich oft aus dem Unterricht raus oder ging erst gar nicht hin, und streifte umher um die (kindliche) Welt zu entdecken.

Die Schule war für mich mehr eine Art komplexer Spielplatz, auf dem man unendlich viele spannende und lehrreiche Ereignisse und Erfahrungen machen konnte. Zum Leid der Lehrer, habe ich mich vollkommen ausgelebt. Durch die grandiose Entscheidung meiner Mutter, nie wieder auf einen Elternabend zu gehen, wurde mir dieser Freiraum überhaupt erst ermöglicht.

Ich habe mir sehr viel in der Schule erlaubt, war sehr oft bei unserem Rektor. Wir hatten ein gutes Verhältnis. Ich erinnere mich an ein: „Na, Marco. Was haste heut schon wieder ausgefressen?“. Dazu kommt noch, dass ich den niedrigen Blutdruck meiner Mutter geerbt habe. In meiner Pubertät, bzw. in meiner Wachstum Zeit, habe ich mich durch meinen Hang zu körperintensivem Training bzw. mit spielerischen Raufereien mit anderen Schülern, sehr oft und sehr gerne total überanstrengt, was dann zu einem Kreislaufkollaps führte – kurz gesagt, ich fiel in Ohnmacht. Das passierte sehr oft. Eine Zeit lang zwei bis dreimal die Woche. Jedes Mal, wenn ich aufwachte lag ich im Sekretariat und oftmals hatte ich dann noch das große Vergnügen wieder einmal den Rektor zu sprechen, der wissen wollte was da los war. Ich mochte ihn sehr und ich hatte auch das Gefühl, dass er mich mochte. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er jemals meine Mutter informierte, nur in den Fällen wo ich ohnmächtig wurde. Da kann ich mich daran erinnern, dass meine Mutter wenigstens einmal in die Schule gekommen ist.

Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich eins der auffälligsten Kinder auf unserer Schule war. Ich habe unendlich viel Blödsinn verzapft, aber ich habe nie irgendjemanden etwas angetan, oder Menschen verletzt. Im Gegenteil: Ich habe mich sehr gerne in jeder Schlägerei eingemischt, um dem Schwächeren zu helfen. Auch wenn das bedeutete ‚einzustecken‘. Ich hatte überhaupt keine Angst vor Schmerzen oder Verletzungen. Das „beschützen“ stand bei mir an vorderster Stelle. Vielleicht war das eine der Eigenarten die mich stehts zum Anführer machten. Denn es war immer so dass ich diese Position innehatte. Aber darüber nachgedacht warum das so ist, hatte ich damals nie. Tatsächlich habe ich nicht einmal realisiert, dass es so war.

Aber nun zurück zu meiner Kindheit, und den Moment wo ich aus meiner gewohnten Umgebung, und von meiner geliebten Lorena entwurzelt wurde und meine spirituelle Reise begann, denn ich erlitt ein Trauma:

* Ich wurde entwurzelt
* Verlor meine geliebte Lorena
* Verlor alle meine Freunde
* Verlor meine geliebte, gewohnte und heile-liebevolle Umgebung
* Verlor meinen Status als Anführer

und landete schließlich in einer Umgebung von Proleten und verwöhnten Einzelkindern, die sich im Status durch ihre Markenklamotten und Gewalt definierten. Die Kinder von wahren Kapitalisten und ich war plötzlich mitten unter ihnen.

Ca. 1 Jahr später ließen sich dann auch noch meine Eltern scheiden. Diese „Welle“ an Ereignissen und vor allem meine „Gefühle“ in mir, machten überhaupt erst möglich, dass ich im Laufe meines Lebens „zu mir“ finden konnte. Denn im Alter von 9 Jahren und auch in der Zeit wo meine Eltern sich häufiger stritten und meine emotionale Belastung den Spitzenwert erreichte, wollte ich mein Leben beenden, weil ich den Stress, den Horror und den damit verbundenen inneren Schmerz nicht mehr ertrug. An einem bestimmten Tag, wo ich mich auf die Fensterbank setzte (2. OG) um herunter zu springen, kam mein Tink zu mir (mein geliebter rot-weißer Kater der mir, halbtot, im ersten Jahr am neuen Ort zu lief), setzte sich neben mich auf die Fensterbank und schaute mir einfach nur in die Augen. Es folgte ein hoch spiritueller Kontakt und eine Kommunikation mit etwas höherem. Wir unterhielten uns eine Weile und ich philosophierte mit dem Wesen darüber, warum ich noch auf dieser Welt verbleiben sollte. Es wurde mir gesagt, dass meine Anwesenheit bestimmt sei und ich viel bewirken würde. Ich fühlte tief in mir das es richtig war zu bleiben. Aber ich wollte andere Bedingungen. So machten wir einen „Deal“ und ich forderte ein „sorgenfreies Leben“ ohne Schmerz und Kummer, dafür versprach ich immer den „höheren göttlichen Zweck“ zu dienen. Es war eine Art Packt.

Weiteres hier mal in Kurzfassung:

  • Schwarzes Schaf der Familie. Ich war das Omega. Hatte in vielen Dingen eine vollkommene andere Meinung und kämpfte oftmals gegen die Familiendoktrin. Hab mich total fehl am Platz, abgelehnt und unerwünscht gefühlt, was dazu führte das ich mich geistig vom Familienkollektiv „abtrennte“.
  • Ich dachte und fühlte das keine andere menschliche Seele mich verstand und meine Ansicht zu Glaube, Spiritualität & Natur(kräfte) teilte
    Hab mich total einsam u. unverstanden gefühlt, da ich das Gefühl hatte hier nicht her zu gehören
    Wusste, dass es Gott gibt (starke Verbindung zu einer Art höheren Ebene die bis heute mit mir in Kontakt steht), obwohl meine Familie total ohne Gott/Religion lebte und lebt.
  • War ab der 5. Klasse ein Problemkind und das was heute u.a. ‚hyperaktiv‘ genannt wird
  • Schule interessierte mich Null
  • Beschäftigte mich viel mit Okkultismus (Gläserrücken, Münzenrücken Erforschung des Jenseits durch Kontakt mit Geistern etc.)
    Mit 16 (1989) begann ich mich mit den Lehren von Franz Bardon (Der Weg des wahren Adepten – motiviert durch seinen autobiographischen Roman „Frabrato“) auseinanderzusetzen und verinnerlichte die Lehren und absolvierte die Übungen zu einem großen Teil bis ich meinen eigenen Stil entwickelte und mich fortan nur noch von meiner Intuition leiten ließ.
  • Nebenbei fing ich an mich für Psychologie und Selbst- und Fremdhypnose zu interessieren und lass dazu das Buch „Selbst- und Fremdhypnose“ und machte lange Zeit Hypnose Übungen und Selbstexperimente. Nach ca. 2 Jahren fing ich mit Fremdhypnose an und begann durch ein Hypnosemedium die Astralwelten zu erkunden in dem ich mich des Öfteren durch das Medium mit Astralwesen unterhielt die mir dabei halfen das „Diesseits“ zu verstehen. Eine Zeit lang war ich in meiner Region als Hypnotiseur bekannt und hypnotisierte sehr viele Menschen die diese Erfahrung machen wollten, auch auf Partys. Dadurch konnte ich mein Bewusstsein schnell erweitern und vielen Menschen aufzeigen, dass es noch sehr viel mehr gibt als die „physikalische Realität“.
  • Religionen und die Lehre über Gott und seine Engel interessierten mich sehr.
  • Über Buddhismus, zu Schamanismus und 2007 zu einer freien evangelischen Gemeinde in der ich mich nach Johannes dem Täufer taufen ließ. Verließ die Gemeinde aber bereits nach einigen Monaten wieder, weil ich die Fremdbestimmung erkannte – die so gar nicht mein Ding war, was nach meiner Intuition nicht der richtige Weg war
  • Im Januar 2010 wurde bei mir ADHS, bei einer psychologischen Eignungsuntersuchung, festgestellt.
  • Am 10.01.2010 habe ich akzeptiert das ich ein Indigo bin, nachdem mir eine Bekannte von Wer-kennt-wen.de (gab es vor Facebook) unzählige Indigo-Beschreibungs-Mails sendete und mich immer wieder darauf hinwies das ich einer bin. Nach dem ich die gefühlten 10-15 Mails einfach löschte, weil ich dies als esoterische Spinnerei abtat, schaute ich irgendwann doch mal rein. Und dann Schritt um Schritt begriff ich wieso mein Leben so verlief wie es eben war und warum ich all diese Merkwürdigen Wahrnehmungen, Interessen, Gefühle und Einblicke in die Ordnung der Natur habe und irgendwann machte es eben „Klick“, oder eher „BUMM!“. Ich akzeptierte mich als „anders“ und verurteilte mich nicht mehr als „verrückt“ (bis dato wollte ich viel lieber ein normaler Mensch sein) und die Beendigung meiner Selbstverurteilung löste einen Bewusst-SEINs-Sprung aus. Weiterhin löste es eine Kettenreaktion von sich lösenden Mustern aus. Mit meiner, wie ich es nenne „Neugeburt“ in das Indigo-Bewusstsein fing ich an zu schreiben. Als erstes schrieb ich mir meinen Schmerz von der Seele, in dem Text: „Indigo erwachen!“, damals veröffentliche ich das noch bei Wer-kennt-wen.de.
    Daraufhin erhielt ich 70-100 Mails von Menschen die sich bei mir bedankten. Einige sagten sie mussten weinen. Einige sagten sie fühlten sich genauso. Diese unglaubliche Welle von Bestätigung (dass ich so richtig bin, wie ich bin) & Rückmeldungen inspirierte mich dazu weiter zu machen, auf diesem Weg. So kam auch die Bewusst-SEIN-Schule.de zustande. Ich wollte nun mehr Menschen erreichen und zog mit meinem Aktivitätsbereich auf Facebook um.

So sieht das in extremer Kurzform bei mir aus. Ich werde früher oder später noch Videoblogs von mir und meinem Leben machen, denke ich. Ich habe so unglaubliche Dinge erlebt, ich denke es ist wertvoll für die Community davon zu erzählen. Aber mir fehlt noch der richtige Impuls. Am liebsten beantworte ich Fragen, da geht bei mir ein „Portal“ auf und es fließt nur noch so aus mir heraus. Ich plane, ein Buch zu schreiben über meine Lebensgeschichte. Ich habe schon so viel von mir erzählt, dass ich mit diesen vielen Textblöcken sicherlich ein ziemlich interessantes Buch zusammenfassen kann. Aber alles zu seiner Zeit.

Soweit für heute.

Es grüßt ganz Herzlich,
Euer Marco