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Der steinige Weg - Schritte mit Gott
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Autor:  MarcoCiroRullo [ Mo 11. Okt 2010, 16:38 ]
Betreff des Beitrags:  Der steinige Weg - Schritte mit Gott

Zitat:
Der steinige Weg - Schritte mit Gott

Oftmals, wenn wir in die Ferne schauen, sehen wir das unser Weg auf dem wir schreiten, scheinbar unendlich lang, steinig und steil ist. Wir fühlen uns dann klein und schwach. Manchmal sogar wie ein Verlierer.

Wir befürchten dann dass uns schlimme unangenehme Dinge passieren. Malen uns Situationen des Versagens und des Leidens aus.

So schreiten wir voran und sind erschöpft, müde, lustlos und ohne Hoffnung. Das Leben wird grau, stressig und unangenehm. Dem Menschen dem wir begegnen, treten wir oft mit schlechter Laune, mit Spott, respektlos und mit der Befürchtung einem Schurken begegnet zu sein, gegenüber. Wir zweifeln, sind misstrauisch und denken die Welt ist ein schlechter Ort, von Gott verlassen.


In Wirklichkeit ist es aber anders. Denn wir befinden uns in der Welt Gottes. Eine Welt der Liebe und der freien Entfaltung des Geistes. Denn Gott hat uns freien Willen geschenkt. Oftmals, wenn er uns zusieht, kullert ihm eine Träne über seine Wange, denn er leidet mit uns und unseren, vom Ego auferlegten, Verstandesentscheidungen.

Aber er lässt uns gewähren. Denn er liebt uns und möchte dass wir selbst groß werden. Er möchte das seine Kinder ganz alleine erkennen das sie selbst ihr Schöpfer sind, in dem Moment des kurzen, materiellen, linearen Lebens der mit A, der Geburt anfängt und mit B, dem Tod endet.

Er lässt uns gewähren, denn er Vertraut unserer Fähigkeit, dass wir selbst, den göttlichen Schöpfer in uns erkennen. Denn er schuf uns nach seinem Abbild und auch wenn es ihn oftmals schmerzt zu sehen wie sehr wir uns Geiseln, uns und anderen Leid auf erzwingen – lässt er uns gewähren, denn er versprach uns freien Willen, freies Lernen. Freie Entfaltung.

Wir dürfen also selber entscheiden, wie wir eine Situation sehen, wahrnehmen und für uns bewerten.

Schauen wir also erneut auf den endlos wirkenden, steilen und steinigen Weg.

Nun gehen wir den Weg einmal mit Gott, was ändert sich nun?

Nun können wir voller Vertrauen, Gott unsere Führung überlassen, in der vollkommenen Gewissheit, dass er durch unser Herz mit uns spricht und uns lenkt, uns behütet.

Nun brauchen wir nicht mehr in die Ferne zu spähen und uns Sorgen zu machen.

Wir senken unser Haupt auf die Erde. Sehen unsere Füße und sind in Vertrauen und Liebe zu Gott und zu uns selbst.

Nun verwandelt sich die Situation und der endlos lange, steinige und steile Weg.
Unsere selbst auferlegte Aufgabe, diesen Weg zu gehen, reduziert sich auf den einzelnen Schritt.
Ein Fuß vor den anderen. Schritt für Schritt in Liebe und Zuversicht mit Gott.

Wir sind jetzt und hier – bei Gott und mit Gott, in Liebe unterwegs.

Und plötzlich sind wir angekommen. Ausgeruht, ruhig und in Liebe.

Hatten sogar noch liebevolle Worte, für jeden Menschen, dem wir begegnen durften.



In Liebe an alle Gotteskinder dort draußen,
Euer Marco

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