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Wenn Worte verletzen
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BeitragVerfasst: Mo 11. Okt 2010, 16:43 
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Registriert:Sa 9. Okt 2010, 09:45
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MarcoCiroRullo hat geschrieben:
Wenn Worte verletzen

Ein Mensch kann einen anderen Menschen, alleine durch Worte, nicht verletzten. Denn schließlich tun Worte ja nicht weh – sie verletzen unsere Körper nicht. Also was geschieht wirklich?

Was also tut da wirklich weh? Was hat uns also weh getan, als neulich jemand „dies und das“ sagte und ich mich danach total verletzt gefühlt hatte?

Die Antwort: Eine andere Wahrheit zu erfahren bzw. mit einer anderen Realität konfrontiert zu werden, kann einem weh tun, der nicht wahrhaben will, weil er sich in eine schein Wahrheit geflüchtet hat.

Zeigt man dann auf, wie es auch sein könnte, sind sie im Herzen schockiert, über das gesehene, was sie doch partout nicht sehen wollen.

Flennen, schreien und rennen weg. Wie kleine Kinder eben. Kopf in den Sand und nichts sehen müssen. Sie sind nicht bereit, an der Situation zu wachsen und zu lernen. DAS ist es, was weh tut. Sie tun sich selbst weh.

Wir Menschen tendieren dazu, gewisse Gegebenheiten und Worte, die in unser Leben kommen zu Bewerten. Und wenn ich etwas höre und bewerten muss, dann kann es schon einmal sein, das ich etwas für mich als extrem unangenehm bewerte. Sind Worte oder Informationen also in meiner Realität als unangenehm oder verletzend „bewertet“ oder eben „definiert“ und werden dann von einer beliebigen Person ausgesprochen, also mir entgegen gebracht (durch Schallwellen des Wortes, in meine Realität übertragen), verletzten diese mich oder bewirken, dass ich mich unangenehm fühle, genauso wie ich es für mich, in meiner Realität festgelegt habe.

So funktioniert das. Denn jeder von uns ist Schöpfer in seinem eigenen Universum. Das was wir wollen, wird für uns Realität – auch wenn wir wollen das gewissen Worte oder Gesten uns verletzten. Wenn wir das für uns so definieren, eben durch einen Gedanken oder Ent-schluss, dann ist es eben auch so.

Wenn wir das verstehen lernen, erhalten wir eine neue Perspektive, eine neue Bewusstseinsstufe wird erreicht. Auf dieser Ebene erkennen wir viel leichter die Zusammenhänge und können/ dürfen dann unsere Verhaltensmuster weiter erkennen und auflösen.

Dazu empfehle ich folgende Videodokumentation zu sehen:
Gregg Braden: Im Einklang mit der göttlichen Matrix

YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=UJoPcrvJOKQ
Hinweis: Die Doku hat 26 Teile, also nicht nur den ersten sehen ;-)

Um zu verstehen das wir uns steht’s selbst verletzten und niemals ein „anderer“ Schuld ist an unserem Zustand im Geiste oder im Gefühl, brauchen wir die Haltung der Eigenverantwortung.

In dieser Haltung ist es notwendig sich selbst einzugestehen das man Probleme mit sich und dementsprechend auch mit seiner Umwelt hat und vor allem das man ganz alleine dafür verantwortlich ist, wann man sich gut fühlt und wann eben nicht.

Es ist zu einfach die Verantwortung abzugeben und zu sagen „Der oder die, ist daran schuld das ich mich nun schlecht fühle!“, was natürlich vollkommener Quatsch ist. Dies ist einfach Flucht aus der Eigenverantwortung. Verhalten eines trotzigen Kindes.

Wenn man das für sich angenommen hat, kann man verstehen das die Dinge die andere Menschen sagen, niemals verletzend sind, sondern die Dinge die wir darüber denken und die Bewertungen die wir für uns reinsetzen uns verletzten - wir uns also selbst verletzten.

Die eine hört: "Du siehst aus wie eine Barbiepuppe" und ist zu tiefst verletzt und pikiert.

Die andere hört: "Du siehst aus wie eine Barbiepuppe" und fühlt sich geschmeichelt und wunderschön.

Die Worte an sich, machen gar nichts!
Wir definieren für uns die Wörter und die Aussagen mit unseren eigenen Werten.

Ein jeder Mensch verletzt sich also immer nur selbst.

Jeder ist für sich ganz alleine und "Selbst" verantwortlich.

In dem Moment wo ich zu jemand anderes sage: "Hey, Du... sag so etwas nicht, denn das verletzt mich!" verbiete ich ja einem freien Menschen seine freien Gedanken und sein Recht auf freie Meinungsäußerung und wir landen wieder im Mittelalter und kommen auf den Scheiterhaufen wenn wir sagen was wir denken. Es gibt einige Politiker und Machthaber, die wollen wieder diese Kontrolle über uns. Wollen wir wirklich dieses Niveau in unserer (sogenannten) freien Welt?

Wenn wir Menschen aber verstehen das jeder alles sagen darf, und wenn wir verletzt auf irgendetwas reagieren wir uns selbst verletzt haben (durch unsere Bewertungs-Muster), so lernen wir alle noch ganz viel über unsere eigenen Schwächen, Einstellungen und Blockaden und können an allen Gesprächen und Situationen geistig wachsen.

Ich hoffe, ich konnte Einsichten vermitteln und darf Euch inspirieren.

In Liebe an die Schöpfung Gottes,

Euer Marco

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